Hoch oben auf den Hügeln von Dhulikhel erwartet dich das Namobuddha-Kloster, ein Ort tiefer Spiritualität, legendärer Geschichte und atemberaubender Himalaya-Panoramen.
Die Ankunft im Namobuddha-Kloster (Thrangu Tashi Yangtse Monastery)
Sobald man die staubigen Straßen des Kathmandu-Tals hinter sich lässt und die Serpentinen nach Dhulikhel hinauffährt, wandelt sich die Luft: Sie wird kühler, klarer und duftet nach Kiefernnadeln. Majestätisch auf einem Hügelrücken thronend, empfängt das Namobuddha-Kloster seine Besucher mit einer fast greifbaren Stille.
Die goldglänzenden Dächer der Tempel reflektieren das Sonnenlicht und setzen einen markanten Akzent vor dem tiefblauen Himmel des Himalayas. Schon beim Betreten des Geländes wird man vom Flattern der Gebetsfahnen umhüllt, die unaufhörlich Mantras in den Wind flüstern. Das ferne Echo von Mönchsgesängen und rituellen Hörnern untermalt die tiefe spirituelle Atmosphäre dieses Ortes.
Video: Das Kloster Thrangu Tashi Yangtse Monastery auch Namobuddha genannt
Die Legende und die Tempelhallen
Namobuddha ist eng mit der Legende des Prinzen Mahasattva verbunden – einer früheren Inkarnation Buddhas. Aus reinem Mitgefühl soll er hier seinen eigenen Körper einer hungernden Tigerin und ihren Jungen geopfert haben. Ein kleiner Schrein mit Steinreliefs markiert unweit des Klosters die Stelle, an der sich diese Tat ereignet haben soll.
Die Hauptgebetshalle selbst ist ein Meisterwerk der Handwerkskunst. Überlebensgroße Buddha-Statuen, detailreiche Wandmalereien (Thangkas) und hunderte brennende Butterlampen schaffen einen Raum der Kontemplation. Hier scheint die Zeit für einen Moment stillzustehen.
Zwischen Berggipfeln und Reisterrassen
Wer den Blick über das Klostergelände schweifen lässt, wird mit einem der schönsten Panoramen Nepals belohnt. Im Norden erstreckt sich die schneebedeckte Kette des Himalayas, deren Gipfel wie weiße Riesen am Horizont wachen.
Die unmittelbare Umgebung ist geprägt von einer sanften, terrassierten Hügellandschaft. Kleine Pfade schlängeln sich durch dichte Pinienwälder, vorbei an abgelegenen Stupas, die von Pilgern mit bunten Gebetsketten geschmückt wurden. Die Stille der Natur wird nur gelegentlich unterbrochen – durch das Läuten der Glocken vorbeiziehender Ziegenherden oder das freundliche „Namaste“ der lokalen Bauern, die auf den steilen Feldern rund um das Dorf Namobuddha arbeiten.



























